Dienstag, 25. März 2008

Springbreak

Nach einer Woche Springbreak und dem Besuch von genau 5 Städten, gibts so einiges zu berichten und über 400 Fotos zum herzeigen. Ich werd mich hier aber kurz fassen und auf die Highlights beschränken.

Angefangen hat unser (Stefan + Marija) Trip in New York, wo wir 3 Tage beim Basti verbracht haben. Sightseeing wurde hier gegen shopping, essen gehen und weggehen ersetzt, da es ja nicht unser erstes Mal in NYC war.
Das schönste hier - mal abgesehen von dem outlet center "Century 21" - war die Brooklyn Bridge:
Am Montag gings dann per Chinatown Express nach Washington D.C. Ich muss sagen, dass mir die Stadt nicht wirklich gefallen hat. Alles sieht so künstlich aus, wie wenn man vor Filmkulissen stehen würde. Nachdem wir das Air&Space Museum besucht haben und in einem Tag Fotos vor jedem Monoment gemacht haben, gings auch wieder zurück nach New York. Noch ein kleiner Tip zu Washington: Falls ihr jemals dort sein solltet, besucht Dupont Circle. Das ist wohl der netteste Stadtteil von Washington, mit vielen kleinen Shops und Cafes und sogar einem Bikram Yoga Studio.

Nachdem wir wieder in New York angekommen sind, haben wir ein Auto gemietet und uns auf den Weg nach Mystic gemacht. Bei der Autovermietung hat man uns dann gefragt, ob wir vielleicht ein upgrade möchte. "It's a really small car and it's a long way to Boston." Bei dem wirklich kleinem Auto hat sich herausgestellt, dass es sich um eine Hyundai Limousine handelt. So groß dass unsere Rießenrucksäcke längs nach in den Kofferraum gepasst haben. Really small für amerikanische Verhältnisse halt!
Nach einem Zwischenstop in New Haven, wo die Yale University ist, gings weiter der Küste entlang durch Conneticut nach Mystic.
Schaukeln am Campus von Yale
Herr XY (Gründer von Yale??) mit Glücksfuß

Mystic ist bekannt für das Sea Port Mystic Schiffs-Freilichtmuseum. Leider waren wir zu spät dort und konnten den Hafen nur aus weiter Ferne sehen. Dafür war unser Hotel und das kleine, eingeschlafene Städtchen um so süßer.
Die letzten 3 Tage verbrachten wir schlussendlich in Boston. Sehr schöne Stadt, unbedingt alle hinfahren!!!
Was wir gemacht haben: (1) Wir sind den gesamten Freedom Trail abgegangen und wissen jetz bescheid über Amerikas Unabhängigkeit. (2) Wir waren auf der USS Constitution, ein sehr beeindruckendes Kriegssegelschiff, das über 200 Jahre alt ist (3) Besuch von Harvard und MIT (4) Wir haben über 1h nach dem Ort wo die Bosten Tea Party stattgefunden hat, gesucht "Where is this f***ing party everybody is talking about?" um schlussendlich herauszufinden dass das Museum in dem das Schiff nachgebaut ist, momentan renoviert wird und deshalb geschlossen ist. (5) Wir sind durchs Back Bay spaziert und haben das schöne Wetter genossen.
Boston Common: Gleich nebenan war unser Hotel, das Boston Plaza. (damit will ich jetzt gar nicht angeben, oder so)

Mr. Harvard ebenfalls mit einem Glücksfuß

Häuser im Back Bay Viertel
Wenn ihr bis hierher gelesen habt, alle Achtung und danke fürs Durchhalten! Ich habe versucht mit kurz zu fassen!

Noch zum Schluss: Die Geschichte mit dem car upgrade von vorhin. Wir haben uns upgraden lassen und hier ein Foto von unserem Mietauto:

Sonntag, 2. März 2008

Von Schneemännern und Partys...

Gleich einmal an alle, die mich in den letzten Tagen und Wochen danach gefragt haben: Ja, ich lebe noch! Und sorry an alle, die mich vergeblich versucht haben anzuschreiben oder anzurufen. Ich war etwas abwesend in letzter Zeit (vorallem was Skype und Blog betrifft). Das lag daran dass ich in den letzten 2 Wochen 3 Prüfungen und ein paper hatte. Und es ist noch nicht vorbei, übermorgen noch eine Prüfung und dann nähert sich schön langsam spring-break.

Neben dem Lernen hatte ich natürlich noch Zeit für andere "wichtigere" Dinge. So war ich letztes Wochenende Ski fahren am Greek Peak. Ein Bus voll mit Chinesen, Kinsha, Magdalena und ich wagten uns auf die Pisten und wurden nicht enttäuscht.

Nicht nur im Skigebiet sondern auch in Cornell zeigt sich das Wetter, ganz anderes als in Wien, gar nicht frühlingshaft. Aber auch das hat seine Vorteile:

Dieser rießige Schneeman schmückt central campus und war gleich ein Photo wert.

Dieses Wochenende wurde dann wiedermal gefeiert. Zuerst gings am Donnerstag auf eine Frat-Party, die ich gleich dazu nützte eine Sozialstudie über das Phänomen "American girls" zu starten. Es ist hier ganz üblich sich für jeglichen Anlass möglichst stark aufzudackeln. Must-haves sind: Stöckelschuhe, kurze Röcke ohne Strumpfhose und geglättete Haare. Dieses einheitliche Bild zeigt sich einem bei jeder Party und es ist nicht schwer American girls von Exchange-students wie mir zu unterscheiden.

Beiweißphoto Nr.1
Beiweißphoto Nr. 2 (jetzt bitte noch einmal an den Schnee denken, von dem ich vorhin gesprochen habe)

Die zweite Party am Freitag war eine Cross-dress Party, d.h. Männer im Frauengewand und Frauen im Männergewand.
The hood!
Rechts: Kinshira - das Meisterwerk von Nanine und mir
The American way of dancing