Dienstag, 12. Februar 2008

Sliding down the slope...

Heute, 21. 30 Uhr:
Anruf von Magdalena: "Wir gehen rodeln." 10min später bin ich fertig angezogen und der Spaß kann beginnen. Wir sind nicht die einzigen die den Hügel runterrodeln. Gerodelt wird hauptsächlich auf Tablets aus der dinning hall, aber auch Plastiksackerl erweisen sich als besonders gutes "sliding device".
Und so sieht man aus wenn man Punkt 6 der Liste "161 Things Every Cornellian Should Do" erfüllt hat. Weitere Fotos folgen bald.

Sonntag, 10. Februar 2008

It's cold!

Current Weather Conditions at Cornell University

3°F
-16°C
  • Fair
  • Relative humidity: 57%
  • Wind: 18.4 MPH from the West
  • Atmospheric Pressure: 30.01 in. Hg (1018.3 hPa)

Last Updated on Feb 10, 9:56 pm EST

Ja ihr lest richtig, -16°. I can tell you, it's damn cold out there! Mich kann aber nichts aufhalten und so verbrachte ich diesen Abend in Collegetown Bagels. Auf die Ausrüstung kommt es an!



Freitag, 8. Februar 2008

New York, New York!

Letztes Wochenende wars dann endlich soweit: Zusammen mit 5 Mädls begab ich mich nach New York. Die Busverbindung ist wirklich ausgezeichnet. In 5 Stunden ist man in Manhatten und die Busstation in Ithaca ist direkt vor meinem Heim, d.h. Hans Bethe House - 42nd street... 5 hours.
Unser Hostel lag direkt am Broadway an der 101 Straße. Der Preis für das 6Bettzimmer war auch sehr gut. 18 $ pro Nacht und pro Person sind für New York ein Schnäppchen. Dementsprechend sahs dann auch aus, aber war alles halb so schlimm.

Am erste Abend gingen wir gleich in ein mexikanisches Restaurant, das uns als Geheimtipp von Nanines Mitbewohnern empfohlen wurde. Die Margaritas dort waren nicht nur groß sondern auch köstlich und die frisch vor unseren Augen zubereitete Guacamole war ein Traum.
Danach gings noch in einen Stand-up Comedian Club. Die Witze dort waren aber eher enttäuschend und gar nicht lustig. Aber ja, jetzt wissen wirs. Um 2 Uhr in der Nacht gings dann mit der U-Bahn wieder zurück ins Hostel. Blöderweise haben wir statt den local train einen express train genommen und sind in North Harlem gelandet :)

Am nächsten Tag, gut ausgeschlafen, auf dem Weg zur Staten Island ferry
Mrs. Liberty und ich (Der Wind war leider etwas unangenehm, deshalb auch der gequälte Grinser)
Letztes Wochenende und auch die vergangene Woche stand der Wahlkampf in den USA sehr im Mittelpunkt. Überall begegneten einem Menschen mit Obama Schildern oder Stickern. Wir wurden auch von einem Obama Supporter angesprochen, der uns ein wenig das Wahlsystem in NY-State erklärte. Was wir noch erfuhren: Hillary war shit als Senatorin.

The bull and "sest ludih krava"

Nachdem wir in Chinatown waren, verbrachten wir den späteren Nachmittag und den Abend am Times Square.


Natülich waren wir auch shoppen!!!

Marlies und ich am Times Square

Wow, ist das schööön!
Am Sonntag waren wir noch im Central Park, im MOMA und am Ende auf dem Rockerfeller Building, sprich Top of the Rocks.

Das Wetter war übrigens ein Traum. Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen. Ganz anders als hier in Ithaca, wo es die letzen 2 Tage wieder schneit.



Das war also mein erster New York trip. Ich fahre bald wieder hin, das steht schon mal fest. Den Superbowl habe ich übrigens nicht gesehen, dafür hatte ich ein wunderschönes Wochenende in NYC.





Sonntag, 27. Januar 2008

My courses

In der ersten Woche habe ich mal alle Kurse besucht, die mir interessant erschienen sind. Darunter war zum Beispiel auch ein Zellbio-Kurs von Prof. Bretscher. Prof. Bretscher ist Co-Author des Buchs Lodish, Molecular Cell Biology, das ich mir auch gleich gekauft habe.
Der Kurs ist extrem interessant und Bretscher ist ein sehr lustiger Mensch, der während der Vorlesung sehr viele Witze macht. LEIDER, wirklich sehr schade, ist der Kurs nicht ganz auf meinem Niveau. Er ist gedacht für graduate Studenten und ist eher auf PhD Niveau. Tja, wie gesagt, nicht so ganz mein Niveau! Es war aber ein echtes Erlebnis mal in so einer Vorlesung gesessen zu haben.

Am Ende der Woche hat sich dann für das weitere Semester folgender Stundenplan ergeben. Was mich besonders freut, ist der vorlesungsfreie Freitag! Das Fach Plant Biotechnology, das in den Stundenplan für Freitag eingetragen ist, ist nämlich auf einen Monat geblockt und beginnt erst am 24.3. Hab ich gut gemacht, oder? Den Wochenendtrips nach New York, Washington, Boston, Niagara usw. steht nichts im Wege!!!


Montag, 21. Januar 2008

Frat Partys to warm up...

Zu Beginn des Semsters, in der sogenannten "rush-week", bewerben sich Freshmen um die Mitgliedschaft in einer Verbindung. Am Ende der Woche finden in so gut wie jeder Verbindung ("fraternity") schräge Partys statt. Das ganze läuft wirklich genau so ab wie im Film!

Bevors zu so einer Party ging, waren wir noch kurz in einer Bar. Dort wurde ich gleich einmal als underaged eingestuft, da ja mein österreichischer Führerschein, dem Türsteher nach zu urteilen, gefaked ist. Er hat mir sogar damit gedroht ihn zu konfiszieren. Echt, die Amerikaner ist vielleicht blöd!!!
Bei der Party angekommen, gabs dann internationales Bier aus Deutschland, Mexiko, Japan und Italien. Anstatt eine Flasche Bier zu bekommen, wird das Bier in kleinen Papp-Shot-Bechern serviert. Wie auf einer Kinder-Geburtstagsparty!
Die zweite Party am Samstag war dann schon mehr wie eine richtige Party. Es wurde getanzt - und zwar american style dancing - und es gab Alkohol in Flaschen und normalen Bechern! Das war schon viel lustiger!

Ice Hockey at Cornell... GO RED!!!

Das erste große Ereignis an diesem Wochenende war das Ivy League Eishockey Spiel am Freitag. Cornell gegen St. Lawrence! Noortjes Mitbewohner hatten noch zwei Karten übrig, also bin ich mit ihr hingegangen. Gleich zum Beginn die erste große Cornell Tradition:

Beim Einzug der gegnerischen Mannschaft hält sich jeder Cornell Fan, also eh fast die gesamte Halle, eine Zeitung vors Gesicht und raschelt damit. Nachdem die gegnerischen Spieler aufgerufen wurden, wird die Zeitung zusammengeknüllt und aufs Eis geworfen. [Anm.: Bei einem Spiel gegenHarvard ist es üblich statt der Zeitung toten Fisch aufs Eis zu werfen.]

Insgesamt war die Stimmung toll. Es wird viel gerufen und geschimpft. Begleitet wird man dabei von der Cornell Blasmusik.


Da ich das Ganze so toll fand, gleich noch mehr Fotos und einpaar Videos davon.


"Go Red!"

Und so ists ausgegangen... Cornell rulez!

Kurze Erklärung zu den Videos. Die Beschimpfungen dem Goalie gegenüber lauten:
"Sieve, you suck! Sieve, you suck!"
"We gonna beat the hell out of you. Fuck em up, Fuck em up, go CU!"

Samstag, 19. Januar 2008

Getting to know campus...

Campusgebäude am Westcampus mit Cayuga Lake im Hintergrund

Gleich neben dem Arts Quad, also dem ältersten Gebäudekomplex der Uni, befindet sich das Johnson Museum of Art. Die Aussicht von ganz oben soll atemberaubend sein!

The Arts Quad


Ezra Cornell und A.D. White: Die Gründer der Cornell University


Water Falls und Beebee Lake am North Campus